Bluetooth Kopfhörer auf dem Vormarsch

Kopfhörer mit Kabel, Kopfhörer mit Funktechnologie – all das kennen wir bereits aus der Vergangenheit. Für viele Menschen ist der kabellose Kopfhörer inzwischen das Maß der Dinge, schließlich bietet er zahlreiche Vorteile gegenüber den kabelgebundenen Modellen. Man kann ihn bequem auf der Couch und im Bett tragen oder in der Wohnung umherlaufen, ohne dass dabei ständig ein störendes Kabel im Weg hängt.

Allerdings offenbart der Funkkopfhörer auch Nachteile: Sobald einmal der Abstand vom Gerät zum Empfänger zu groß wird, bricht der Funkkontakt ab – der Musikgenuss leidet. Außerdem sind Funkwellen generell empfindlich für Störungen jeglicher Art. Die Technik ist eben nicht mehr auf dem neuesten Stand.

Das moderne Pendant des Funkkopfhörers ist das Bluetooth-Modell. Seit dem Tablets und Smartphones immer populärer werden, erlebt auch die Bluetooth-Technik einen wahren Boom. Schauen wir uns doch einmal an, warum diese Kopfhörer inzwischen so beliebt sind und was sie können.

Es reicht bereits ein Blick auf die IFA aus, um festzustellen, wie fortschrittlich die Technik von Bluetooth-Kopfhörern ist. Neue Standards setzen sich nach und nach durch, z. B. Bluetooth LE, wobei die letzten beiden Buchstaben für „Low Energy“ stehen. Einen großen Schritt in Richtung Perfektion machte die Technik außerdem durch den neuen Bluetooth 4.0 Standard, durch den insbesondere die Störungsfreiheit bei der Übertragung extrem gewonnen hat.

Doch was ist die Bluetooth Technik überhaupt?

Als Bluetooth bezeichnet man eine international standardisierte Datenschnittstelle, die mit Funk arbeitet. Die Entwicklung dieser Technik basiert auf einer Studie des Handyherstellers Ericsson aus dem Jahr 1994. Es sollte eine Technik gefunden werden, mit der insbesondere Zubehörgeräte für Mobiltelefone über kurze Distanzen verbunden werden können. Damit sollte ein Ersatz für die bislang verwendeten Kabelverbindungen gefunden werden, die schon damals langsam aus der Mode kamen und außerdem als störanfällig und unkomfortabel galten.

Es sollte allerdings noch vier Jahre dauern, bis die ersten Hersteller in diesem Bereich wirklich aktiv wurden. Insgesamt fünf Firmen (Ericsson, Nokia, IBM, Toshiba und Intel) formierten sich im Jahr 1998 zur “Special Interest Group” (SIG), die sich für das Festlegen der Spezifikationen für die neue Technik verantwortlich zeigte.

Doch woher kommt der ungewöhnliche Name?

Man wählte als einprägsame Bezeichnung für die Technik den englischen Namen Bluetooth – übersetzt: Blauzahn. Damit spielt man an auf den im 10. Jahrhundert in Skandinavien lebenden Wikingerkönig Harald Blåtand (Spitzname: Blauzahn). Und da die Entwicklung von Bluetooth zu großen Teilen skandinavischen Unternehmen zu verdanken ist, wurde der Name diesen zur Ehre vergeben.

Insbesondere mit dem Aufkommen der modernen Smartphones, Laptops und Tablets gewann die Bluetooth Technik immer mehr an Bedeutung und setzte sich innerhalb kurzer Zeit weltweit durch.

Die große Vorteile der Bluetooth Technik

Die Sender und Empfänger, welche für die Übertragung von Bluetooth-Signalen genutzt werden, sind äußerst klein. Das bedeutet, auch kleinste Geräte können problemlos mit dieser Technik ausgestattet werden. Zudem dient Bluetooth nicht nur zum Übertragen von Funksignalen, sondern kann auch diverse Steuerungsfunktionen übernehmen.

Ein Kritikpunkt galt früher der Verbindung verschiedener Geräte untereinander durch Bluetooth. Dafür waren oft komplexe Einstellungen und Konfigurationen erforderlich, die sich Laien in der Regel nicht zutrauten. Seitdem jedoch moderne Hilfsmittel wie der NFC Chip erfunden wurden, gelingt das Koppeln von Bluetooth-Geräten quasi automatisch, bzw. mit kleinstem manuellem Aufwand.

Einen Vergleich der besten Bluetooth Kopfhörer ist hier im Kopfhörer Test zu finden

Inzwischen gibt es sogar kleinste Ohrhörer, die mit der Bluetooth Technik arbeiten, und deren Akkuleistung in letzter Zeit deutlich gewachsen ist, Trotzdem muss sich der Kunde darüber im Klaren sein, dass die Akkuleistung bei sehr kleinen Geräten aufgrund der geringen Größe immer noch begrenzt ist. Moderne In-Ear-Kopfhörer erlauben eine Betriebszeit von etwa 6-8 Stunden.

Neue Trends bei Bluetooth Kopfhörern

Auf der IFA lassen sich verschiedene neue Trends im Bereich der Bluetooth Kopfhörer ausmachen. Ein echter Hit sind unterschiedliche Modelle für Männer und Frauen. Sie werden jeweils an die Ohr- und Ohrmuschelgrößen der Geschlechter angepasst und sollen somit noch bequemer zu tragen sein.

Fazit: Bluetooth gehört die Zukunft!

Auch wenn der Name sich zunächst etwas sperrig anhört – die Bluetooth Technik wird in Zukunft eine ganz große und wichtige Rolle spielen. Je kleiner die Geräte werden, desto kleiner muss auch

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Fazit
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